Glossar
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- Glossar FFA
| Begriff | Definition |
|---|---|
| Aktivierende Pflege | Die Einbeziehung der noch vorhandenen Fähigkeiten zur Durchführung einzelner Pflegemaßnahmen. Die Pflegeperson ist also mehr eine Hilfe und unterstützt den Pflegebedürftigen dabei, das zu tun, was ihm möglich ist, um den Erhalt dieser Fähigkeiten zu sichern und „im Training" zu bleiben. |
| Aktivitas-Pflege® | Aktivitas ist ein individuelles Pflegekonzept, ausgerichtet auf die physiologische Reaktivierung der Patienten. Die Betreuung hilft Bewegungsabläufe, aber auch seelisch-geistige Fähigkeiten der Patienten zu erhalten bzw. zu verbessern. Ursprünglich wurde Activitas für Schlaganfall- und motorisch gestörte Patienten entwickelt. Aktivitas hat sich jedoch auch für schwer desorientierte, bettlägerige Menschen bewährt. |
| apallisches Syndrom | Anderer Ausdruck für Wachkomma (coma vigile) |
| Aphasie | Erworbene Störung der Sprache aufgrund einer Schädigung in der dominanten, meist der linken, Gehirnhälfte. Aphasien können durch eine neurologische Erkrankung auftreten (z.B. Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Tumoren, Entzündungen, Vergiftungen). |
| Basale Stimulation | Bei der Basalen (grundlegend) Stimulation (Reiz) werden die Sinneswahrnehmung des eigenen Körpers und Geists durch Massagen, Aromen, Musik oder Gymnastik angeregt. |
| BIVA-Siegel |
Der sogenannte „Grüne Haken für Verbraucherfreundlichkeit“ wird von der Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA) vergeben. Über hundert speziell geschulte ehrenamtliche Gutachterinnen und Gutachter unterstützen das Projekt, indem sie bundesweit Senioreneinrichtungen unter den Gesichtspunkten Selbstbestimmung, Teilhabe und Menschenwürde prüfen. Geprüft wird zum Beispiel, ob individuelle Wünsche und Vorlieben, etwa bei Aufsteh- und Zubettgehzeiten oder bei der Essensauswahl, berücksichtigt werden. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert. |
| Coma vigile | Anderer Ausdruck für Wachkomma (apallisches Syndrom) |
| Demenz | Demenz ist der Oberbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen, denen ein Verlust besonderer geistiger Fähigkeiten - meist ist es das nachlassende Gedächtnis-, Sprech- und/oder Denkvermögen - gemeinsam ist. Die Demenz kann sich verändernd auf Persönlichkeit und Charakter auswirken und tritt vorwiegend im Alter auf. Heute können Demenzerkrankungen bis zu einem gewissen Grad behandelt werden. Auslöser und Formen von Demenz sind jedoch vielfältig und deren Klärung für eine Therapie wichtig. Die am häufigsten auftretende Form ist die Alzheimer-Krankheit. |
| ENPP | Kurzform für „Europäisches Netzwerk für psychobiographische Pflegeforschung“. Das ENPP dient u. a. dem internationalen fachlichen Austausch und der Weiterbildung nach dem Pflegemodell von Erwin Böhm (siehe Pflegemodelle). |
| Ergotherapie | Die Ergotherapie ist eine Therapieform, die Patienten und Pflegebedürftige trotz ihrer körperlichen Beeinträchtigungen befähigt, Aufgaben des praktischen Alltags selbstständig zu bewältigen. Durch individuelle Übungen sollen beispielsweise das Halten von Gegenständen oder die Konzentration beim Lesen oder Sprechen wiedererlangt werden. |











































